Brustkrebsfrüherkennung als Selbstuntersuchung

23.03.2012

Die Werdung der Frau vollzieht sich nicht selten in jener Zeit der Pubertät, in der das junge Mädchen eine volle Brust bekommt. Dieses weibliche Merkmal gilt vielen von ihnen in den nachfolgenden Jahrzehnten als wichtig. Doch ist es kein äußerliches Kriterium, das allein für Aussehen und Schönheit verantwortlich ist. Vielmehr kommt der Brust auch der Zweck zu, das Neugeborene nach der Geburt mit der Muttermilch zu versorgen. Umso schlimmer ist es für die Betroffene, wenn das Organ vom aggressiven Brustkrebs befallen wird. Oft ist diese Diagnose deshalb so schwerwiegend, weil sie nicht selten zu einer Amputation des befallenen Gewebes führt und die Frau damit einen Teil der selbst verspürten Weiblichkeit verliert. Wer diese Gefahr vermeiden will, sollte daher in regelmäßigen Abständen einen Arzt aufsuchen sowie selbst auf die Merkmale des Körpers hören. Denn nur so lässt sich im Ernstfall schon früh der Heilungsprozess einläuten.

Der erste Schritt liegt in der Erkenntnis

Viele Frauen befassen sich zu selten mit dem Thema und der Gefahr des Brustkrebses. Das führt leider dazu, dass die Zahl der Betroffenen dieser Erkrankung steigt. Dabei wäre es mit einfachen Mitteln möglich, schon kurz nach dem Auftreten sicherzustellen, dass das beschädigte Gewebe gerettet wird. Je länger diese Eingriffe auf sich warten lassen, umso geringer sind die Heilungschancen. Jede Frau sollte sich daher vergegenwärtigen, dass auch sie die Krankheit treffen kann. Zwar sind Personen in einem hohen Alter häufiger betroffen. Ebenso kann eine späte erste Schwangerschaft das Risiko erhöhen. Dennoch schlägt der Brustkrebs unerbittlich zu und tritt nicht immer dort auf, wo es vielleicht noch erwarten gewesen wäre. Entscheidend ist es daher, stets zu erkennen, dass man selbst das Opfer sein kann und die nachfolgend genannten Maßnahmen durchgeführt werden sollten.

Forschung in der Familie

Ebenso vorteilhaft kann es sein, einmal in der Familie nach dem Auftreten dieser Krankheit zu suchen. Gerade wenn es die Oma oder die Mutter ebenfalls getroffen hat oder wenn vielleicht die Tanten, die Schwestern oder Cousinen davon einmal befallen waren, steht das Risiko deutlich höher, dass der Brustkrebs erneut zuschlägt. Diese genetische Vorbelastung muss jedoch nicht zu einem Ausbruch oder einem Verschonen führen. Eine grundsätzliche Schwächung des Immunsystems begünstigt die Krankheit ebenso wie eine späte Geburt. Beide Fälle sollten daher im Idealfalle vermieden werden. Sicherlich gelten diese Maßnahmen nicht nur für den Brustkrebs, können dessen Potenzial aber entscheidend beeinflussen. Je gesünder und vitaler der Körper und der Organismus sind, umso eher werden sie mit kleinen Bedrohungen fertig. Je anfälliger das Gewebe demgegenüber ist, umso höher ist das Risiko, auch vom Brustkrebs befallen zu werden.

Auf äußere Merkmale achten

Etwa ab dem 30. Lebensjahr ist es daher wichtig, den Körper selbst auf den drohenden Befall zu untersuchen. Dabei wird kein medizinisches Fachwissen benötigt. Vielmehr ist es möglich, die ersten Symptome selbst zu erkennen. Dazu zählen grundsätzlich alle äußerlichen Veränderungen, die sich im Bereich der Brust verzeichnen lassen. Treten dort Stellen auf, an denen die Haut förmlich nach innen zu sinken scheint, so ist das bereits ein erstes Zeichen einer möglichen Erkrankung. Doch auch die stellenweise erschlaffte oder leicht faltige Haut kann ein Indiz sein. Allerdings ist es entscheidend, den Blick nicht alleine auf die Brust zu lenken. Auch der obere Bauch, der Bereich über den Rippen, sowie rund um die Armhöhlen kann, im Falle des Ausbruches diese Merkmale aufzeigen.

Das Betasten

Ein weiterer Schritt zur Früherkennung von Brustkrebs liegt darin, den Körper auf mögliche Veränderungen abzutasten. Hierbei kann ein Brustkrebs Frueherkennungs Schnelltest, wie ihn die Firma MAMONA anbietet, helfen. Tritt die Krankheit auf, so geschieht das mit kleinen Verdickungen im Gewebe, die sich wie ein kleiner Knoten anfühlen. Dieser ist etwas fester, kann also nicht allzu leicht zusammengedrückt werden. Je nach Dauer des Befalles können beim Befühlen auch leichte Schmerzen auftreten. Diese wären ein untrügerisches Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Doch auch hier gilt, dass der Befall nicht alleine in der Brust zu erkennen sein muss. Gerade die kleinen Gewebeknoten werden nicht selten auch unterhalb oder in den Armhöhlen erkannt, wo sie bei gestraffter Haut in vielen Fällen auch sichtbar sind. Bei diesen Anzeichen sowie einem zweifelhaften Ergebnis der eigenen Untersuchung sollte schnellstmöglich der Frauenarzt aufgesucht werden. Hier lassen sich mit gezielten Maßnahmen die Knoten analysieren und gegebenenfalls behandeln. Je eher das gelingt, umso größer sind am Ende stets auch die Heilungschancen. Ein frühzeitiges Betasten senkt daher das Risiko der aggressiven Krankheit.